Windbeutel aus Brandteig mit 400 g Sahne – klassisch, luftig und unwiderstehlich

Windbeutel aus Brandteig mit 400 g Sahne – klassisch, luftig und unwiderstehlich

Windbeutel aus Brandteig gehören zu den zeitlosen Klassikern der deutschen Backkunst. Außen goldbraun und leicht knusprig, innen hohl und wunderbar luftig – gefüllt mit frisch geschlagener Sahne sind sie ein echtes Highlight auf jeder Kaffeetafel. Ob zum Sonntagskaffee, für besondere Anlässe oder einfach als süße Belohnung zwischendurch: Diese Windbeutel kommen immer gut an.

Brandteig wirkt auf den ersten Blick vielleicht anspruchsvoll, gelingt aber mit der richtigen Technik erstaunlich einfach. Entscheidend sind das kräftige Abbrennen des Teigs und das richtige Backen mit Dampf, damit die Windbeutel schön aufgehen und ihre typische Form bekommen.


Zutaten für klassische Windbeutel

  • 50 g Butter

  • ½ TL Salz

  • 150 g Mehl (Type 405)

  • 4 Eier (Größe M)

  • 400 g Sahne

  • 1–2 EL Zucker (nach Geschmack)

  • 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker

  • Puderzucker zum Bestreuen


Zubereitung Schritt für Schritt

Brandteig herstellen

Butter zusammen mit 250 ml Wasser und dem Salz in einem Topf aufkochen. Sobald die Flüssigkeit sprudelnd kocht, das Mehl auf einmal hineingeben und sofort kräftig mit einem Kochlöffel rühren. Den Teig so lange abbrennen, bis er sich als glatter Kloß vom Topfboden löst und sich ein heller Belag am Boden bildet.

Den Teig anschließend in eine Rührschüssel geben und kurz abkühlen lassen.

Eier einarbeiten

Die Eier nacheinander unter den Teig rühren. Jedes Ei sollte vollständig eingearbeitet sein, bevor das nächste hinzugegeben wird. Der Teig sollte am Ende glänzend, geschmeidig und zäh vom Löffel reißen.

Windbeutel formen

Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech etwa 12 gleich große Rosetten mit ausreichend Abstand spritzen.

Backen mit Dampf

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 °C) vorheizen. Das Blech in den Ofen schieben und sofort eine Tasse Wasser auf den Ofenboden oder auf ein heißes Blech gießen, um Dampf zu erzeugen. Die Ofentür direkt schließen.

Die Windbeutel 20–25 Minuten goldbraun backen. Während der Backzeit den Ofen keinesfalls öffnen, da die Windbeutel sonst zusammenfallen können.

Abkühlen lassen

Nach dem Backen die Windbeutel aus dem Ofen nehmen, die oberen Deckel vorsichtig abschneiden und vollständig auskühlen lassen.

Füllen und Servieren

Die Sahne mit Zucker und Bourbon-Vanillezucker steif schlagen. Die ausgekühlten Windbeutel großzügig mit der Vanillesahne füllen, Deckel aufsetzen und mit Puderzucker bestäuben.


Tipps für perfekte Windbeutel

  • Die richtige Konsistenz des Brandteigs ist entscheidend: Er darf weder zu fest noch zu flüssig sein.

  • Für extra Stabilität können die Windbeutel nach dem Backen kurz bei leicht geöffneter Ofentür trocknen.

  • Statt Sahne lassen sich die Windbeutel auch mit Vanillecreme, Pudding oder einer leichten Quarkfüllung füllen.


Fazit

Diese klassischen Windbeutel aus Brandteig überzeugen durch ihre luftige Struktur, die feine Vanillenote und die cremige Sahnefüllung. Mit wenigen Zutaten und etwas Aufmerksamkeit gelingen sie auch zu Hause perfekt und schmecken wie aus der Konditorei.

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